DGB Region Dresden - Oberelbe
 



Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze

ver.di-Kampagne für ein selbstbestimmtes Leben

ERSETZEN DER 1-€-JOBS DURCH SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIGE ARBEITSPLÄTZE, DIE EIN SELBSTBESTIMMTES LEBEN OHNE SOZIALLEISTUNGSBEZUG ERMÖGLICHEN

Armut hat sich in den vergangenen Jahren in der Bundesrepublik Deutschland rasant ausgeweitet. Vor dem Hintergrund des parallel dazu immens gestiegenen Gesamtvermögens ist dies ein blamabler Skandal in einem Land, das zu den reichsten der Welt gehört.

Angesichts der Unfähigkeit des Marktes, die seit Jahren anhaltende Massenarbeitslosigkeit und wachsende Armut zu überwinden, ist der Staat gefordert, öffentlich geförderte Beschäftigung zu schaffen. Gerade der Staat sollte mit seiner Vorbildfunktion Zeichen für eine gerechte Entlohnung unter Einhaltung von Mindeststandards setzen, die allen Arbeitenden ein Leben ohne Sozialleistungsbezug ermöglichen. Damit würde dem Lohndumping wirksam entgegengetreten und ein Schutzschirm für die Würde jedes einzelnen Menschen unserer Gesellschaft errichtet werden.

„Arbeitsgelegenheiten“, die statt sozialversicherungspflichtiger Entlohnung nur eine geringe Aufwandsentschädigung von meist unter 200 € pro Monat bedeuten, sind sozial zutiefst ungerecht.

1-€-Jobs zementieren die Armut der Betroffenen, weil sie den Sozialleistungsbezug nicht beenden. Normale Standards wie Urlaub und Krankengeld sind ausgeschlossen. 1-Euro- Jobs tragen zur Entrechtung der Betroffenen bei und bieten erwerbslosen Menschen keine wirkliche Perspektive. Die Auswirkungen auf den künftigen Rentenbezug sind fatal: aus diesem Beschäftigungsverhältnis erwächst kein noch so winziger Zuwachs für das Rentenkonto.

Deshalb: Generelles Ersetzen der 1-€-Jobs durch voll versicherungspflichtige Arbeitsplätze mit allen Arbeitnehmerrechten und bei fairer Entlohnung, die ein selbstbestimmtes Leben ohne Sozialleistungsbezug ermöglichen!

V.i.S.d.P.: Frank Fischer, ver.di Bezirk Dresden-Oberelbe, Cottaer Str. 4, 01159 Dresden

Unterschriftenliste zur Unterstützung der Kampagne „Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze statt 1-€-Jobs“ als PDF-Dokument zum Download »

Gleiche Arbeit - Gleiches Geld

Kampagne zum "Fair-Leihen"

 

Die Bundeskampagne der IG Metall „FAIR-LEIHEN mit der Forderung Gleiche Arbeit - Gleiches Geld wurde am 09. April 2008 in Frankfurt/Main gestartet. Die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern bzw. -innen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Dies stellt Betriebsräte vor neue

Herausforderungen. Wir wollen aufzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten

Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeitnehmern bzw. -innen haben. Im Rahmen dieser Kampagne wird ab 01. Mai 2008 für 12 Monate ein entsprechend zu dem Thema gestalteter Truck durch die Bundesrepublik  Deutschland unterwegs sein.

 

Eure Stimme für das Recht auf Ausbildung

 Beteiligung an Petition gefragt!

Eine Online Petition für ein Grundrecht auf Ausbildung wurde gestartet. Auch wenn in Sachsen für das kommende Jahr deutlich mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen als noch im vergangenen Jahr so können noch lange nicht alle Jugendlichen versorgt werden.  Deshalb beteiligt sich auch die DGB-Jugend Sachsen an der Online Petition. Die Petition „Grundrecht auf Ausbildung“ kann unter folgenden Link noch bis zum 10.Oktobert unterzeichnet werden. http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=505 . Weitere Information zum Thema erhaltet ihr auf der Seite www.ausbildung-fuer-alle.de.

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Arm sein trotz Arbeit

Gewerkschaften zeigen Gesicht für Mindestlohn

Der DGB Sachsen führt in der Region eine Mindestlohntour durch, die in den nächsten Tagen in Dresden Station macht. Vom 24.5. - 7.6. geht es nach Dresden , Riesa und Pirna.

Gesammelt werden u.a. Fotos von Menschen, die sich für einen gesetzlichen Mindestlohn aussprechen. Der DGB spricht sich für eine gesetzliche Lohnuntergrenze aus und erhielt dabei breite Unterstützung aus der Bevölkerung und von vielen politischen Organisationen in Deutschland.

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Deine Stimme gegen Kinderarmut

 Logo SchulbedarfsfondsEinrichtung eines Schulbedarfsfonds durch die Landesregierungen

Steigende Kinderarmut ist die traurige Entwicklung der letzten Jahre. Diese macht auch vor den Schulen nicht halt. Benachteiligungen und fehlende Teilhabe am Unterricht sind die Folge für Kinder aus finanziell schwachen Haushalten. Die DGB Region unterstützt deshalb die Unterschriftenkampagne des ver.di Landesbezirks Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, welcher die Einrichtung eines Schulfonds zur Finanzierung des Schulbedarfs für alle bedürftigen SchülerInnen durch die jeweiligen Landesregierungen fordert.

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Gleiche Arbeit - gleiches Geld!
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